Ein Albtraum, der für viele Hundebesitzer*innen in Köln Realität werden kann: Die Angst, dass der eigene Vierbeiner einen Giftköder frisst. Doch es gibt Hilfsmittel, um solchen Gefahren vorzubeugen. Mehr erfahrt ihr im Folgenden.

Im Überblick:

  • Die Dunkelziffer an Giftködern in Köln höher als gemeldet.
  • Die App "Giftköder-Radar" trägt zur Sicherheit auf der Gassi-Runde bei.
  • Wichtige Kontakte: Bei Verdacht sofort den Kölner Tierärztenotdienst kontaktieren.

Horrornachricht für Kölner Hundebesitzerin

Svenja Conradi aus Köln erlebte das Unvorstellbare. Sie fand ihren Chihuahua Baily morgens blutend in ihrer Wohnung, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

  • Der toxikologische Bericht der Tierklinik bestätigte den Albtraum: Rattengift.
  • Die Kölner Polizei wird jährlich zu mehreren Einsätzen gerufen, in denen Giftköder im Spiel sind.
  • Dabei betont Polizeisprecher Luca Benedikt Sestak, dass die Dunkelziffer sicherlich höher liegt.

Der Giftköder-Radar als digitaler Helfer

Die Polizei empfiehlt den "Giftköder-Radar", verfügbar als App oder Website. Diese Plattform sammelt Meldungen über entdeckte Köder, sodass Hundebesitzer*innen gefährliche Gebiete meiden können. Bei unbestätigten Warnungen raten Expert*innen, sich bei den zuständigen Behörden zu informieren.

Vorbeugen statt Nachsorgen

Wichtig ist, bei bestätigten Giftköder-Meldungen besondere Vorsicht walten zu lassen. Dies bedeutet:

  • Hund an der Leine führen und gegebenenfalls einen Maulkorb anlegen.
  • Wenn ein Verdacht auf Giftkonsum besteht, sollte umgehend ärztliche Hilfe aufgesucht werden.
  • Für Notfälle steht der Kölner Tierärztenotdienst bereit, den ihr unter der Nummer 02203-962339 erreicht.

soköln. hofft, dass ihr mit euren Hunden sicher durch Köln spazieren könnt. Passt gut aufeinander auf.