In der Domstadt wird die Suche nach öffentlichen Toiletten jetzt einfacher, denn die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) Köln setzen sich für den Ausbau von WC-Einrichtungen, insbesondere in den grünen Oasen der Stadt, ein.

Im Überblick:

  • AWB erweitert das Toilettenangebot in Kölner Grünanlagen.
  • Der Botanische Garten erhält ein neues, barrierefreies City-WC.
  • Vier mobile Toiletten sind an verschiedenen Standorten geplant.

City-WC: Barrierefrei und nutzerfreundlich

Das neu aufgestellte City-WC im Botanischen Garten steht den Besucher*innen während der Öffnungszeiten zur Verfügung. Es bietet neben einer Wickelauflage auch Barrierefreiheit für alle Nutzer*innen. Für 50 Cent kann es genutzt werden, wobei die Zahlung auch bargeldlos via Kredit-/Bankkarte oder Smartphone möglich ist. Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen können die Einrichtung mit einem Euro-Key kostenlos betreten.

Mobile Toiletten: Erweiterte WC-Versorgung für Kölner*innen

Im Rahmen des Ausbaukonzepts planen die AWB, vier mobile Toiletten aufzustellen, so Report-K. Die Standorte umfassen den Stadtwald, den Bereich Am Faulbach, sowie die Marktplätze Poll und Vingst. Diese Toiletten sind für die ganzjährige Nutzung geplant und bieten somit einen permanenten Service für die Bürger*innen. Weitere mobile Einheiten sind in der Planung.

"Happy Toilet" und Online-Suche

  • Neben mobilen Toiletten gibt es in Köln noch das "Happy Toilet" Projekt. Dabei können Kölner*innen Toiletten in Gastronomie und Hotellerie nutzen, ohne etwas kaufen zu müssen. Diese Standorte sind durch ein auffälliges Logo gekennzeichnet.
  • Alle aktuellen Standorte sind auf der Webseite www.toiletten.koeln aufgelistet, wo eine Suchfunktion das nächste öffentliche WC in der Umgebung anzeigt und die Route dorthin weist.

Mit diesen vielfältigen und zugänglichen Toilettenoptionen hat Köln einen großen Schritt in Richtung einer städtischen Infrastruktur gemacht, die barrierefrei und nutzerfreundlich ist. Ein kleines, aber bedeutendes Detail, das den Alltag für alle Kölner*innen und Gäste der Stadt ein bisschen einfacher und angenehmer macht.