Roger Waters bei seinem Konzert in Bologna (Foto: IMAGO / Pacific Press Agency)

Roger Waters, ehemaliges Mitglied der legendären Rockband Pink Floyd, gibt ein umstrittenes Konzert in der Kölner Lanxess-Arena.

Im Überblick:

  • Umstrittenes Konzert: Waters wird Kritik für seine politischen Ansichten ausgesetzt.
  • Trotz Proteste: 11.000 Fans besuchten das Konzert in der Lanxess-Arena.
  • Kontroverse Aussagen: Waters bedankt sich bei palästinensischen Aktivisten und fordert alle Unpolitischen auf, sich an die Bar zu verpissen.

Musikgenuss trifft politische Debatte

Roger Waters ist nicht nur für seine musikalischen Leistungen bekannt, sondern auch für seine politischen Ansichten. Das Konzert in Köln wurde von politischen Protesten begleitet, sowohl von Unterstützer*innen der Palästinense*rinnen als auch von Demonstrant*innen, die "Kein Frieden mit Antisemitismus" forderten. Trotz der kontroversen Debatten zog das Konzert eine Menge Fans an, die sich auf die Musik konzentrieren wollten.

Roger Waters
Demonstrant*innen vor der Lanxess-Arena (Foto: IMAGO / NurPhoto)

Zwischen Tönen und Tabus

Im Verlauf des Konzerts machte Waters kontroverse Aussagen, die die Aufmerksamkeit vom musikalischen Genuss weglenkten. Unter anderem bedankte er sich bei den palästinensischen Aktivist*innen und forderte diejenigen, die nur seine Musik und nicht seine Ansichten mögen, auf, sich an die Bar zu verpissen, so der Kölner Stadtanzeiger. Diese Aussagen, zusammen mit seinen politischen Ansichten, warfen Fragen über den Einfluss von Politik auf die Musik und die Rolle der Fans auf.

Debatte um Konzertverbote:

  • Trotz Forderungen nach einem Verbot fanden die deutschen Konzerte von Roger Waters statt.
  • Bühnenshow: Waters trat in einer faschistischen Uniform auf und schoss mit einer Maschinengewehrattrappe ins Publikum.
  • Politische Botschaften: Auf einer fliegenden Ballondrohne war das Firmenlogo eines israelischen Rüstungskonzerns zu sehen.