Es gibt kaum ein Kölsch mit ausgefallenerem Namen. Umso interessanter, dass es dazu mehr als eine Herkunftsdeutung gibt. Wir werfen einen Blick drauf.

Im Überblick:

  • Eines der ältesten Brauhäuser der Stadt lockt auch heute noch zahlreiche Kölsch Fans in die relativ kleine Stube.
  • Auch zu Hause kann man Schreckenskammer Kölsch genießen. Ein hochwertiges Kölsch, mit besonderem Namen.
  • Wir wagen einen Blick in die Schreckenskammer und kosten das Kölsch für euch.

Schreckenskammer, schrecklich gut?

Eines der ältesten Brauhäuser der Stadt findet im Jahr 1442 seine erste Erwähnung. Der Ursprung des Namens Schreckenskammer ist nicht übermittelt. Es gibt aber drei Deutungen:

  • Das Brauhaus wurde früher als Prüfungsraum genutzt, was für manchen Prüfer sicherlich eine schreckliche Erfahrung war.
  • Alternativ könnte der Name daher stammen, dass das Brauhaus auf der Strecke vom Gericht zum Todesturm der Stadt lag und Verurteilte hier ihre Henkersmahlzeit einnehmen konnten.
  • Auch die benachbarte St. Ursula Kirche könnte mit dem Namen zusammenhängen. Schließlich sind die Wände der Reliquienkammer mit menschlichen Gebeinen versehen.

Unabhängig vom Namensursprung lohnt es sich, einen genaueren Blick in die Braubottiche von Schreckenskammer Kölsch zu werfen:

Flaschen und Etikett

  • Das Etikett der Schreckenskammer-Flaschen ist schlicht und klar gehalten. Rotes Logo auf weißem Grund erzeugen einen hochwertigen ersten Eindruck.
  • Bei Schreckenskammer setzt man ebenfalls auf die angesagten 0,33 und 0,5 Liter Euroflaschen.

Geschmack

  • Das Kölsch aus der Schreckenskammer hebt sich von anderen Kölsch Sorten ab. Es ist mild, süffig und besticht mit seiner malzigen Note, die bereits beim Antrunk in den Vordergrund tritt.

Geruch

  • Schreckenskammer Kölsch riecht leicht würzig, kaum nach Hopfen dafür lässt sich bereits beim Geruch die Malznote erahnen.

Aussehen im Glas

  • Nicht nur die Flaschen sind schick, auch im Glas macht das Kölsch eine gute Figur. Klar, goldgelb, mit leichtem Hang zum Bernsteinfarbenen und mit fester, wenn auch nur mittel beständiger Schaumkrone.

Unser Fazit

Beim Schreckenskammer Kölsch sollte man sich wahrlich nicht vom Namen abschrecken lassen. Die Flaschen sehen nicht nur modern und ansprechend aus, sondern auch der Inhalt kann überzeugen. Ein Kölsch, das hervorragend schmeckt und sich mit seinen malzigen Aromen von anderen Kölsch Sorten abhebt.